Immobilien Ankauf
Lektion

Zwangsversteigerung:

Die Zwangsversteigerung einer Immobilie läuft im Wesentlichen folgendermaßen ab.

Es wird ein Termin für die Zwangsversteigerung festgelegt und öffentlich bekannt gemacht. Interessenten können sich vor der Versteigerung die Schätzung und andere Dokumente zum Objekt ansehen, teilweise auch besichtigen.

Darauf folgt die Zwangsversteigerungsauktion und der Zuschlag. Bei der eigentlichen Versteigerung wird das Objekt meistbietend versteigert. Um teilnehmen zu dürfen, muss meist ein Vadium in Form eines Sparbuches mitgebracht werden.  Es gibt ein Mindestgebot, welches in der Regel 50% des Verkehrswerts beträgt. Wenn niemand dieses Gebot erreicht, wird der Versteigerungstermin vertagt. Wenn das Mindestgebot erreicht oder überschritten wird, entscheidet der Auktionator über den Zuschlag. Wird dieser erteilt, gilt das Objekt als versteigert.

Aus unserer Erfahrung heraus, ist über eine Versteigerung ein lohnenswertes Objekt zu erwerben, sehr unwahrscheinlich. 
Das Fehlerpotential ist deutlich erhöht und die meisten guten Objekte werden letztendlich über Marktwert verkauft. 

Unsere Empfehlung wäre darüberhinaus, sofern trotzdem Interesse an einer Versteigerung besteht, einmal bei einer zuzuschauen, bevor man sich auf dieses Unterfangen einlässt. 

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